2007
Sehr souverän: 12. Kompanie
Dreimal hatten sie bereits den Titel des Füllhorn-Siegers erringen können, nur: der letzte Sieg war schon 43 Jahre her. Dennoch: eigentlich war der Sieg der Schützen der 12. Kompanie um ihren Vorsitzenden Willi Arden beim diesjährigen Füllhorn-Schießen der Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. auf der Schießanlage Büker in Bösinghoven nicht die große Überraschung, hatten sie doch vor 3 Monaten auch schon das Hubertus-Schießen gewonnen und waren auch immer im Vorderfeld bei den Entscheidungen anzutreffen.
Beeindruckend und letztendlich siegentscheidend war die mannschaftliche Geschlossenheit der 12. Kompanie: 4 mal 97 und 1 mal 96 Ringe ergaben als Gesamtergebnis 484 Ringe, wobei eine im Normalfall eigentlich gute „95“ als Streichergebnis herhalten musste. Und so fiel der Sieg ausgesprochen souverän aus …
Zweite – einmal mehr – wurde die 4. Kompanie um ihren Vorsitzenden Klaus Höttges mit 477 Ringen, die damit ihre Mit-Favoritenstellung unterstrich. Eine Stufe tiefer auf dem Siegertreppchen mussten die Schill-Offiziere (473 Ringe) gegenüber dem Vorjahr treten, dennoch zeigten sie sich mit ihrem Ergebnis zufrieden.
„Leistungs-Delle“, Formschwäche, übertrainiert? Die eigentlich favorisierte 1. Artillerie war selbst ratlos: 468 Ringe reichten diesmal nur zum 4. Platz. Fünfter wurde die 11. Kompanie mit 466 Ringen.
140 Schützen aus 19 Kompanien hatten Organisationsleiter Jürgen Schick und die beiden Schießmeister Manfred Nitsch und Ferdinand Prahl innerhalb von 8 Stunden durch den Wettkampf zu führen.
Den Titel des Gesamtsiegers und den damit verbundenen „Robert-Kranz-Wanderpokal“ sicherte sich Ehrenmitglied Josef Fahnenbruck (Hubertusschützen) mit 98 Ringen, der mit seinen 81 Jahren eine besonders ruhige Hand und ein sicheres Auge unter Beweis stellte, was den 1. Vorsitzenden Benedikt Lichtenberg bei der Siegerehrung besonders beeindruckte: „Eine Leistung, die nicht hoch genug bewertet werden kann.“ In der Schützenklasse siegte Karl-Wilhelm Schmelzer (11. Kompanie) mit 98 Ringen und bester Jungschütze war einmal mehr Christopher Prahl (Schill-Offiziere) mit 95 Ringen.
Von sich selbst beeindruckt war die 17. Kompanie, als sich herausstellte, dass sie die größte Steigerung (+12 Ringe) gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen hatte und dafür den „Heinz-Hages-Wanderpokal“ in Empfang nehmen konnte. Schützenkönig Theo Wirtz gratulierte seiner „Königskompanie“ besonders herzlich.
Peter-Schlösser Pokal an Klaus Höttges
Der „Peter-Schlösser-Pokal“ ist ein schwieriger Wettbewerb, das wissen alle Teilnehmer. Zum 11. Mal durch die Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln am vergangenen Sonntag ausgetragen, gelang es bislang auch noch niemanden, seinen im Vorjahr erworbenen Titel erfolgreich zu verteidigen.
Zu diesem Wettbewerb, bei dem der beste Schütze des Regimentes ermittelt wird, qualifizieren sich die Schützen, die beim Füllhorn- sowie Hubertus-Schießen insgesamt 188 Ringe oder mehr erzielen. Diesmal waren das 27 Schützen aus 8 Kompanien. Besonders stark waren die 1. Artillerie mit 7 und die 12. Kompanie mit 5 Schützen vertreten. Letztendlich traten am vergangenen Sonntag auf der Schießanlage Büker in Bösinghoven 23 Schützen an, um den „Peter-Schlösser-Pokal“ zu gewinnen.
Nach dem 1. Durchgang im gewohnten sitzend-aufgelegten Anschlag lagen noch alle Teilnehmer fast gleichauf. Jürgen Schick (12. Kompanie) führte mit der Idealringzahl „50“ das Feld an. Allerdings waren ihm gleich 4 Schützen mit jeweils 49 Ringen dicht auf den Fersen.
Gratulation an den "Besten Schützen des Regimentes
Klaus Höttges (4. Kompanie)
Aber im 2. Durchgang (stehend-aufgelegter Anschlag) war es notwendig, etwa 40 Ringe zu schießen, um weiter im Vorderfeld mitzumischen. Dies nutzten u.a. Manfred Nitsch und Helmut Wellmann (beide 12. Kompanie) mit jeweils 43 Ringen, die jetzt in Führung gingen.
Alles entscheidend - und das wussten die 23 Teilnehmer – ist aber der schwierige 3. Durchgang im stehend-freihändigen Anschlag. Aber hier zeigte sich Klaus Höttges (4. Kompanie) mit 23 Ringen gut disponiert. Mit seinen so insgesamt erzielten 110 Ringen holte er sich den begehrten Titel „Bester Schütze des Regimentes“, nachdem er in den vergangenen Jahren immer anderen den Vortritt lassen musste. Den 2. Platz belegte diesmal Klaus Heß (Artillerie) mit 106 Ringen und 3. wurde Markus Gawenda (Artillerie) mit 103 Ringen.
Die Schießmeister Manfred Nitsch und Ferdinand Prahl zeigten sich wie auch Organisationsleiter Jürgen Schick mit dem Niveau des Wettbewerbes zufrieden.


