2008
Favorit gewinnt
Zum 48. Mal führte jetzt die Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. traditionsgemäß am 1. Sonntag im November auf der Schießanlage Büker in Bösinghoven das Hubertus-Schießen durch. 17 Kompanien mit 119 Schützen waren angetreten, um sich die zu vergebenden Pokale zu sichern.
Verlief der Vormittag noch relativ ruhig – die Schill-Offiziere führten zwischenzeitlich mit 473 erzielten Ringen das Feld an – gingen die Sieger-Aspiranten am Nachmittag an den Start. Gleich um 14 Uhr legte die Mannschaft der 12. Kompanie um ihren Vorsitzenden Hans-Willi Claessens 480 Ringe vor und unterstrich so ihren Anspruch auf einen Platz auf dem Treppchen. Letztendlich reichte es jedoch „nur“ zum 2. Platz, denn unmittelbar nach ihnen startete die als Favorit gehandelte 1. Artillerie. Angeführt von ihrem Vorsitzenden Ralf Krischer erzielte die Mannschaft 483 Ringe und verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr.
Direkt von einem Kompanieausflug angereist war die 4. Kompanie mit ihrem Vorsitzenden Klaus Höttges. Das Ergebnis einer möglichen langen vorherigen Nacht war immerhin der 3. Platz mit 475 Ringen.
Gleich um 27 Ringe steigerte sich die 2. Kompanie gegenüber dem Vorjahr und konnte als Belohnung den „Heinz-Hages-Wanderpokal“ mit nach Hause nehmen.
Ein Stechen war nötig, um den Einzelsieger und Gewinner des „Hermann-Frentzen-Wanderpokals“ zu ermitteln, denn 3 Schützen hatten 99 Ringe (von 100 möglichen) erzielt. Helmut Wellmann (12. Kompanie) zeigte sich am treffsichersten und konnte neben den Pokal auch den von der Familie Büker gestifteten Riesen-Weckmann entgegen nehmen. Den Sieg in der Schützenklasse sicherte sich Michael Pingel (17. Kompanie). Bester Jungschütze wurde Marcel Nieß (4. Kompanie) mit 97 Ringen.
Der 2. Vorsitzende Wilfried Werthmann nahm gemeinsam mit Schützenkönig Daniel Frenkler die Siegerehrung vor. Beide bedankten sich sowohl bei der Familie Büker mit einem Blumenstrauß wie auch bei den „Offiziellen“, Organisationsleiter Jürgen Schick und den Schießmeistern Manfred Nitsch und Ferdinand Prahl.
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Königsvogelschießen 2008
Die „alten Hasen“ sind sich einig: „Das gab es schon öfters!“: Unmittelbar nach einem Schützen- und Heimatfest gibt es ausreichend Bewerber für einen Königsschuss im folgenden Jahr. Je näher der Termin aber dann kommt, um so mehr lichten sich die Reihen.
Im Jahr 2008 sah es dann wirklich ernst aus. Bis zu dem in der Satzung verankerten Termin (23.06.) hatte sich kein Bewerber gemeldet, so konnte man aus den Reihen des Vorstandes hören. Noch eine Woche vor dem Königsvogelschießen erntete man auf Nachfragen nur ein allgemeines Kopfschütteln. Jetzt wurde die Lage brenzlig. Vorstand und Offizierskorps trafen sich 2 Tage vor dem Termin zu einer „Notlage“-Sitzung. Dort sollen bereits Szenarien für den Fall „X“ besprochen worden sein. Im „Dorf“ wurden derweil noch Namen gehandelt, die selbst offenbar nicht im Traum daran gedacht hätten.
„Wer wird Nachfolger von Theo Wirtz?“, das war die entscheidende und alles bestimmende Frage. „Später vielleicht – aber diesmal nicht“, war die am meisten gehörte Antwort auf die entsprechende Frage.
Samstag, 23. August 2008, 15:30 Uhr: Die Schützen treffen sich zum ökumenischen Gottesdienst mit den Pfarrern Georg Weigel und Thomas Stockkamp in der Pfarrkirche St. Clemens. Ein Platzregen geht nieder. Die Schützen sind im Gotteshaus gut behütet. Unter den Klängen des „Liedes von guten Kameraden“ wird zum Abschluss ein Kranz niedergelegt. Kein Königsbewerber in Sicht …
16:15 Uhr: Die Schützen treten zu einem kurzen Festzug auf der Clemensstraße an. Mit dem Tambourkorps Gut Schlag und dem Blasorchester TV Jahn Bockum zieht man zum Festzelt auf dem Marienplatz, wo bei der Herbstkirmes schon hunderte von Besuchern warten. „Gibt es einen …?“
16:30 Uhr: 1. Vorsitzender Benedikt Lichtenberg schreitet (offensichtlich gut gelaunt) zur Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste, unter ihnen auch Bürgermeisterin Karin Meincke. Es werden weiter Namen gehandelt …
16:40 Uhr: Ganz majestätisch – Schützenkönig Theo Wirtz hat mit seinen Ministern Ralf Feldt, Peter Nier und Heinz-Willi Wallrafen das Anrecht, als erster auf den von Schützenbruder Hans-Joachim Knetsch gebauten prächtigen Vogel zu schießen und ist fortan nur noch „Schütze Wirtz“. Die Königskette wird abgelegt und liegt jetzt bereit für einen Nachfolger – aber wer?
17:00 Uhr: Die Kompanien legen auf den Holzvogel an. Unter den 360 aktiven Schützen müsste sich eigentlich ein (noch „geheimer“) Aspirant befinden. Als erstes Ziel wird der rechte Flügel anvisiert.
17:15 Uhr: Plötzlich fällt der Schwanz des Holzvogels … Schießmeister und –Aufsicht Ferdinand Prahl (Schill-Offiziere) hat sich nicht an die Absprache gehalten und sein eigenes Ziel gesucht. Organisationsleiter und Moderator Jürgen Schick übergab ihm dennoch für die Schill-Offiziere den Gutschein für eine flüssige Belohnung …
18:15 Uhr: Zügig geht das Vogelschießen voran. Ehrenmitglied Josef Fahnenbruck (83 Jahre) holt für die Hubertusschützen den rechten Flügel herunter … Ein weiterer Gutschein wird fällig.
18:30 Uhr: Die Kompanien sind durch. Eine Meisterleistung der Organisation, für die Manfred Nitsch, Ferdinand Prahl und Jürgen Schick verantwortlich waren. Jetzt wird es spannend. Der Vogel wird abgenommen und das Zepter aufgesteckt. Jürgen Schick erläutert über das Mikrofon. Noch ist der Schießstand bis auf das Orga-Team leer …
18:40 Uhr: Eine Gruppe junger Schützen, begleitet von den in Schwarz gekleideten 1. Vorsitzenden Benedikt Lichtenberg und 2. Vorsitzenden Wilfried Werthmann, betreten den Schießstand. Einmal Blau-Schwarz bedeutet „Schill-Offiziere“, dreimal Dunkelblau heißt „Marine-Korps“. Blau-Schwarz tritt an das Kleinkaliber-Gewehr, zielt und drückt ab: „Es lebe der neue Schützenkönig Daniel Frenkler, Schill-Offiziere!“
Schill-Major Daniel Frenkler ist noch nicht ganz 27 Jahre und damit der drittjüngste Schützenkönig in der Geschichte der Bürger-Schützen-Gesellschaft. Königin ist seine Lebensgefährtin Stephanie Nettelnstroth. Die Minister stellt das 1. Marine-Korps, das erst seit 2005 besteht: Michael Behneke mit Gattin Meli, Markus Dettmann mit Gattin Anja und Maik Hellenbrandt.
Beim abendlichen Krönungsball hatte die Fischelner Bevölkerung dann Gelegenheit, dem neuen Königshaus unter den Klängen der „Rhein-River-Band“ zu huldigen. Die ersten Ehrentänze wurden mit Bravour bewältigt.
Am anderen Morgen sah man dann beim „Bürger-Schützen-Treff“ allseits zufriedene Gesichter. „Ein junges, dynamisches Königliches Haus ist das Beste, was der Bürger-Schützen-Gesellschaft passieren konnte“, so der 1. Vorsitzende Benedikt Lichtenberg. Der Musikverein Schenkelberg aus dem Westerwald unterhielt die Besucher mit hervorragender Musik.
Doch auch an diesem Sonntagmorgen war auf dem Schießstand „action“ angesagt. 18 Jugendliche waren angetreten, um den Jung-Schützenkönig zu ermitteln. Und man merkte schnell: hier ist Ehrgeiz im Spiel. Der Holzvogel zeigte sich hartnäckig. Zwar gelang es schnell, die beiden Flügel und den Schwanz abzuschießen. Doch dann wurde das Rennen zäh. 5 Mitglieder der Jugendabteilung legten es jetzt darauf an, Nachfolger von Philipp Weenen zu werden, dem es vor 2 Jahren gelang, den Vogel herunter zu holen.
Die Presse wurde bereits ungeduldig, als um 13:20 Uhr der Holzvogel noch keine Anstalten machte, den in schneller Folge vom Luftgewehr abgegebenen Schüssen nachzugeben. Doch dann ging alles ganz schnell. Der 14jährige Marcel Blaschzyk (18. Kompanie) setzte den alles entscheidenden Schuss unter dem Jubel der vielen Zuschauer. Einer der ersten Gratulanten war Schützenkönig Daniel Frenkler: „Wir freuen uns jetzt auf ein tolles Schützen- und Heimatfest im Jahr 2009 …“
Mehr...gibt es hier: http://www.koenigshaus-fischeln.de
Die ersten Fotos: Hier
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Sieg ging an 4. Kompanie
Der Wettbewerb um den „Drießen-Schaar-Pokal“ der Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. stand ganz im Zeichen der „4“: zum 4. Mal sicherte sich die 4. Kompanie den Sieg.
Die Mannschaft mir Rolf Heckenbach, Thomas Waldor und dem Kompanievorsitzenden Klaus Höttges, der so ganz nebenbei auch Schützenkönig in Bösinghoven ist, erzielte mit 607,8 Punkten ein Spitzenergebnis. Da blieb der Mannschaft der 1. Artillerie mit Markus Gawenda, Ralf Gemein und Klaus Weichert mit 596,9 Punkten nur der 2. Platz. Ein weiteres Mal den Sprung auf das „Siegertreppchen“ schaffte die Mannschaft der 12. Kompanie mit Willi Arden, Jürgen Schick und Helmut Wellmann mit 596,2 Punkten.
Der Wettbewerb um den „Drießen-Schaar-Pokal“ wird seit dem Jahr 2000 auf der Schießanlage Büker in Bösinghoven ausgetragen. Hier ist neben Treffsicherheit auch Kondition gefragt, denn die 3 Schützen einer Mannschaft haben 10 x 2 Schuss in Serie abzugeben. Neben der 4. Kompanie (4x) konnten sich bislang die 1. Artillerie (3x), die Hubertusschützen (1x) und die 12. Kompanie (1x) in die Siegerliste eintragen. Der 2. Vorsitzende Wilfried Werthmann übergab dann am späten Nachmittag gemeinsam mit den Pokal-Stiftern Marianne und Klaus Schaar den Siegerpokal an den Hauptmann der siegreichen Kompanie, Johannes Höttges. (Foto)
Schießmeister Ferdinand Prahl, der gemeinsam mit dem Organisationsleiter Jürgen Schick für einen reibungslosen Ablauf sorgte, freute sich über das beste Einzelergebnis mit 204,1 Punkten.
Neue Kompanie bei Fischelner Schützen
Der Vorstand der Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. nahm erfreut die Gründung einer neuen Jungschützen-Kompanie zur Kenntnis. Mit einem Schießwettbewerb „KK-Gewehr aufgelegt“ auf der Schießanlage bei Büker in Bösinghoven wurde die Gründungsversammlung begonnen. Die 1. Jungschützen-Kompanie, die mit Datum Sonntag, 08. Juni 2008, jetzt offiziell in das Fischelner Schützenregiment integriert wird, bildete sich aus der seit einigen Jahren intensivierten Jugendarbeit der Bürger-Schützen-Gesellschaft mit Unterstützung des Kreises der „Freunde und Förderer für Heimatpflege und Schützenbrauchtum“. Gewinner des Schießwettbewerbes wurde der Jungschützen-König aus dem Jahr 2005, Christopher Schiffer.
Mit der Siegerehrung sowie wichtigen Gesprächen und Beschlüssen wurde bei Kaffee und Kuchen die Gründungsversammlung durchgeführt. Die Jungschützen einigten sich, zum Königsvogelschießen am 23. und 24. August 2008 und zum Schützen- und Heimatfest, Anfang Juli 2009, eine „Musketier-Uniform“ zu tragen.
Das Foto zeigt die Kompaniegründer Fabian Albrecht, Pierre Anbergen, Michael Bohr, Holger Hannappel, Timo Hoffmann, Diego Recavarren, Christopher Schiffer (mit Siegerpokal), Timo Schmitz. Hinzu kommen noch Sven Himmel, Dominik Nilkens, Sivakar Sivakumar, Alex Thiele und Philipp Weenen.
Als „Gründungsväter“ der 1. Jungschützen-Kompanie fungierten die Mitglieder des Vorstandes Wilfried Arden (Jugendleiter), Helmut Hannappel (Strategische Planung) und Benedikt Lichtenberg (1. Vorsitzender). Der Vorstand heißt die neuen aktiven Schützen herzlich willkommen.
12. Kompanie verteidigt Füllhorn-Titel
Stark stellte sich die 12. Kompanie auch in diesem Jahr beim Füllhorn-Schießen der Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln auf der Schießanlage Büker in Bösinghoven vor. Schon am frühen Morgen legte sie eine Ringzahl von 476 vor, die keine der anderen 18 Kompanien dann übertreffen konnte. Die Männer um den Kompanievorsitzenden Willusch Claessens zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und verteidigten somit ihren Titel aus dem Vorjahr.
Seriensieger „1. Artillerie“ zeigte sich offensichtlich geschockt von der Vorgabe. Obwohl sie ihre Vorjahresleistung um 8 Ringe verbesserte, reichte es für die Schützen um ihren Vorsitzenden Ralf Krischer mit 474 Ringen diesmal nur zum 2. Platz.
Auch verbessert hatte sich die 11. Kompanie um ihren Vorsitzenden Karl-Wilhelm Schmelzer. Mit 473 Ringen lagen sie zunächst gleichauf mit der 4. Kompanie, entschieden dann aber im Stechen den Platz auf dem Treppchen für sich.
Einen sehr guten Tag hatte auch die 2. Kompanie. Sie steigerten sich gar um 28 Ringe und sicherten sich so den „Heinz-Hages-Wanderpokal“ für die größte Steigerung aus den Händen des 2. Vorsitzenden Wilfried Werthmann und des Schützenkönigs Theo Wirtz.
Auch in der Einzelwertung hielt sich die 12. Kompanie schadlos. Ihr Mitglied Jürgen Schick, der auch für die Organisation des Schießens verantwortlich war, holte sich mit 99 Ringen den Einzelsieg und den „Robert-Kranz-Wanderpokal“ sowie den Sieg in der Altersklasse.
In der Schützenklasse siegte Markus Gawenda (Artillerie) im Stechen gegen Rüdiger Freiwald (14. Kompanie) mit 98 Ringen. Einmal mehr erzielte Ex-Jungschützenkönig Christopher Prahl (Schill-Offiziere) mit 95 Ringen den Sieg in der Jungschützenklasse.
Die Schießleitung lag in den Händen der beiden Schießmeister Manfred Nitsch und Ferdinand Prahl.
Jahreshauptversammlung der Fischelner Schützen
Auf ein erfolgreiches Schützenjahr 2007 blickte der 1. Vorsitzende Benedikt Lichtenberg bei der Jahreshauptversammlung der Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. im Saal der Gaststätte Gietz zurück.
Die Gesellschaft sei im Stadtbezirk tief verwurzelt und vermittele u.a. Werte wie Glaube, Sitte und Heimat, die auch zukünftig bewahrt werden müssten. Mit dem Schützenwesen gebe man wichtigen Inhalten eine gute Form, denn darin liege die eigentliche gesellschaftspolitische Bedeutung des gesamten Handelns.
Im Mittelpunkt stand natürlich das vergangene Schützen- und Heimatfest auf dem Marienplatz. Das Fest, das Tausende von Besuchern aus nah und fern anzieht, hat über den Stadtbezirk hinaus einen ausgezeichneten Ruf.
Der Vorstand, der im Team dieses Fest organisiert, wurde auf der Versammlung im Amt bestätigt:
1. Vorsitzender Benedikt Lichtenberg (12. Kp)
2. Vorsitzender Wilfried Werthmann (Schützenfreunde 82)
Ressort „Strategische Planung“ Klaus Weichert (Artillerie), Helmut Hannappel (17. Kp), Klaus Heß (Artillerie)
Ressort „Organisation u. ÖA“ Jürgen Schick (12. Kp)
Ressort „Finanzen“ Georg Eichner (12. Kp), Hans Bruns (7. Kp)
Ressort „Innere Verwaltung“ Ernst Wolff (1. Kp)
Jugendarbeit Wilfried Arden (6. Kp)
Schießmeister Manfred Nitsch (12. Kp), Ferdinand Prahl (Schill-Offiziere)
Dem Schützenkönig Theo Wirtz und seinen Ministern Ralf Feldt, Peter Nier und Heinz-Willi Wallrafen wurde mehrfach bescheinigt, dass sie das Fischelner Schützenwesen hervorragend repräsentiert hätten. Der Beifall zeigte, dass diese Meinungen nicht alleine standen.Auch wiedergewählt wurde der Ehrenrat mit Manfred Jahnsen (17. Kp), Hermann Janssens (3. Kp), Horst Krischer (Reserve), Udo Vollborn (6. Kp) und Karl-Heinz Zimmermann (5. Kp).Außerdem wurden die Beiträge in ihrer bisherigen Höhe belassen. Jedoch kündigte „Finanzchef“ Georg Eichner an, sowohl Einnahme- wie Ausgabepositionen auf den Prüfstand zu stellen.Einstimmig wurde auch der Terminplan für das Jahr 2008 beschlossen, wobei insbesondere das Königsvogelschießen am 23./24. August 2008 herausragt.
Heimatpflege wörtlich genommen
Nachdem sich der Schützen-Förderkreis im letzten Jahr in „Freunde und Förderer für Heimatpflege und Schützenbrauchtum“ umbenannt hatte, nimmt er dies jetzt auch wörtlich.
Auf der Mitgliederversammlung wurde jetzt nämlich beschlossen, Tafeln mit entsprechenden Texten für markante Gebäude, oftmals auch denkmalgeschützte Häuser, zu erstellen, um damit auf das geschichtliche Fischeln hinzuweisen. Bislang sind 30 Standorte in der Planung.
Der Förderkreis um seinen Sprecher Dr. Peter Krings will zudem eine Broschüre mit einer Landkarte des alten Fischelns erstellen, wo die jeweiligen Standorte eingezeichnet sind und Erläuterungen zu den Bauwerken gegeben werden. Für den Unterricht an den Grundschulen wird die Broschüre kostenlos zur Verfügung gestellt. Es ist aber auch geplant, dass nach Fertigstellung die Broschüren in den Fischelner Geschäften zur Mitnahme für Interessierte bereit liegen. „Wir wollen mit dieser Initiative den Gedanken der Heimatpflege fördern,“ so Dr. Peter Krings.
Der Kreis, der sich vor einigen Jahren aus ehemaligen Schützenkönigen, Fischelner Geschäftsleuten und Personen des Öffentlichen Lebens gegründet hat, unterstützt aber auch weiterhin bspw. die Jugendarbeit der Bürger-Schützen-Gesellschaft mit einem namhaften Betrag.
Peter-Schlösser Pokal an Werner Poscher
Der „Peter-Schlösser-Pokal“ ist ein schwieriger Wettbewerb, das wissen alle Teilnehmer. Zum 13. Mal durch die Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln am vergangenen Sonntag ausgetragen, gelang es bislang auch noch niemanden, seinen im Vorjahr erworbenen Titel erfolgreich zu verteidigen.
Zu diesem Wettbewerb, bei dem der beste Schütze des Regimentes ermittelt wird, qualifizieren sich die Schützen, die beim Füllhorn- sowie Hubertus-Schießen insgesamt 188 Ringe oder mehr erzielen. Diesmal waren das 28 Schützen aus 10 Kompanien. Besonders stark waren die 1. Artillerie und die 12. Kompanie mit jeweils 6 Schützen vertreten. Letztendlich traten auf der Schießanlage Büker in Bösinghoven 23 Schützen an, um den „Peter-Schlösser-Pokal“ zu gewinnen.
Nach dem 1. Durchgang im gewohnten sitzend-aufgelegten Anschlag lagen noch alle Teilnehmer fast gleichauf. Mario Kemper (Schill-Offiziere), Horst Krischer (Reserve) und Hans Naebers (11. Kompanie) führten mit 49 Ringen das Feld an. Allerdings waren ihnen weitere 3 Schützen mit jeweils 48 Ringen dicht auf den Fersen. Im Durchschnitt erzielten die Teilnehmer in diesem Durchgang 45,9 Ringe.
Aber im 2. Durchgang (stehend-aufgelegter Anschlag) war es notwendig, etwa 40 Ringe zu schießen, um weiter im Vorderfeld mitzumischen. Dies nutzten Holger Volkland, Ralf Krischer und Klaus Weichert (alle Artillerie) sowie Werner Poscher (Sappeur-Corps), die jetzt in Führung gingen.
Alles entscheidend - und das wussten die 23 Teilnehmer – ist aber der schwierige 3. Durchgang im stehend-freihändigen Anschlag. Aber hier zeigte sich Werner Poscher (Sappeur-Corps) mit 26 Ringen gut disponiert. Mit seinen so insgesamt erzielten 112 Ringen holte er sich den begehrten Titel „Bester Schütze des Regimentes“. Den 2. Platz belegte diesmal Mario Kemper (Schill-Offiziere) mit 108 Ringen und 3. wurde Horst Krischer (Reserve) mit 105 Ringen.
Die Schießmeister Manfred Nitsch und Ferdinand Prahl zeigten sich wie auch Organisationsleiter Jürgen Schick mit dem Niveau des Wettbewerbes zufrieden.
Foto (v.l.n.r.): Mario Kemper, 1.Vorsitzender Benedikt Lichtenberg, Horst Krischer, Werner Poscher
Erstarkte Artillerie
Das 47. Hubertus-Schießen führte die Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. traditionsgemäß am 1. Sonntag im November auf der Schießanlage Büker-Bongartz in Bösinghoven durch. 19 Kompanien mit 138 Schützen waren angetreten, um sich die zu vergebenden Pokale zu sichern.
Nachdem die jungen Männer der 1. Artillerie sich im vergangen Jahr mehr oder weniger gewollt zurückhielten, konnten sie diesmal zur alten Stärke zurückfinden. Bereits am Morgen des Wettkampftages legten sie 487 Ringe vor. Dieses Ergebnis konnte letztendlich keine andere Mannschaft mehr erreichen. Da sie sich gegenüber dem Vorjahr um 10 Ringe steigerten, war es nur folgerichtig, dass ihr Vorsitzender Ralf Krischer nicht nur den Siegerpokal sondern auch den „Heinz-Hages-Wanderpokal“ für die größte Steigerung entgegen nehmen konnte.
Immer für einen „Platz auf dem Treppchen“ gut ist die 4. Kompanie. Diesmal legten sie sich ganz besonders ins Zeug und erreichten mit 485 Ringen den 2. Platz. Ihr Vorsitzender Klaus Höttges erzielte gar die Idealringzahl von 100 und nahm gerne neben dem „Hermann-Frentzen-Wanderpokal“ als Einzelsieger auch den von der Familie Büker gestifteten Riesen-Weckmann entgegen.
Ihren Höhenflug unterbrochen haben die Männer der 12. Kompanie. Als Titelverteidiger gestartet, mussten sie diesmal um den 3. Platz mit den Schill-Offizieren stechen. Beide Kompanien hatten 477 Ringe erzielt. Letztendlich setzte sich aber die 12. Kompanie um ihren Vorsitzenden Willi Arden durch.
Den Sieg in der Alterklasse sicherte sich Jürgen Schick (12. Kompanie) mit 99 erzielten Ringen. Christian Schildmann von den Jung-Sappeuren konnte mit 98 Ringen die Jungschützenklasse für sich entscheiden.
Der 2. Vorsitzende Wilfried Werthmann nahm gemeinsam mit Schützenkönig Theo Wirtz die Siegerehrung vor. Beide bedankten sich sowohl bei der Familie Büker mit einem Blumenstrauß wie auch bei den „Offiziellen“, den Schießmeistern Manfred Nitsch und Ferdinand Prahl und Organisationsleiter Jürgen Schick, die ohne Probleme in 9 Stunden die Teilnehmer durch den Wettbewerb führten.
Zum Download der Ergebnisse vom Hubertus-Schießen 2007
12. Kompanie entwickelt sich zum Serien-Sieger
Zum 8. Mal trafen sich die Kompanien der Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. auf der Schießanlage der Gaststätte Büker in Bösinghoven, um den Sieger im Wettbewerb um den „Drießen-Schaar-Pokal“ zu ermitteln. Für viele Schützen dennoch ein ungewohnter Wettbewerb, denn neben einem sicheren Auge war auch „Kondition“ gefragt.
13 Kompanien waren angetreten und hatten jeweils drei Schützen aufgeboten. Jeder Schütze hatte die Aufgabe, im sitzend aufgelegten Anschlag mit dem Kleinkalibergewehr 20 Schuss in Serie abzugeben. Ungewohnt auch deshalb, weil nicht ganze Ringzahlen sondern auch die Trefferlage bewertet wurden und in das Ergebnis einflossen. Eine getroffene „10“ genau in der Mitte wurde beispielsweise mit „10,9“ Punkten bewertet, wobei eine Auswertemaschine für ein faires Urteil sorgte.
Durch hohe Beständigkeit und Präzision zeichneten sich die drei Schützen der 12. Kompanie aus: Benedikt Lichtenberg, Manfred Nitsch und Helmut Wellmann konnten allesamt jeweils um die 200 Punkte erreichen. Mit insgesamt 605,8 Punkten zeigten sie, dass sich die Kompanie nach dem Gewinn des Hubertusschießens und dem Sieg beim Füllhorn-Schießen allmählich zum Serien-Sieger entwickelt.
Überraschend auch der 2. Platz der Fahnen-Offiziere. Ihre drei Schützen Michael Bohr, André Bönn und Ralf Gutrath steigerten sich gegenüber dem Vorjahr um 16.6. Punkte und belegten mit insgesamt 598,3 Punkten den Platz auf dem Siegertreppchen.
Sie hatten in den vergangenen drei Jahren jeweils sehr souverän den Pokal gewonnen, doch diesmal war irgendetwas im Wege. Die 1. Artillerie mit den Schützen Uwe Dessau, Frank Hinz und Klaus Weichert erzielten „nur“ 595,7 Punkte und wurde 3.
Den 4. Platz erzielten die Schill-Offiziere mit 595,6 Punkten und 5. wurde die 11. Kompanie mit 588,4 Punkten. Die beiden Schießmeister Manfred Nitsch und Ferdinand Prahl zeigten sich mit dem Verlauf und dem Ergebnis zufrieden.
Allen Siegern sei auch von dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Glückwunsch gesagt.


