Grußworte

Grußwort Gregor Kathstede

Gregor Kathstede

Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

Die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl in Fischeln haben tiefe Wurzeln. Um das Jahr 1400 wurden die ersten Schützengilden beziehungsweise Schützenbruderschaften am Niederrhein gegründet. Die Bruderschaften hatten ihren Ursprung in hilfreicher, caritativer Verbrüderung. In Fischeln wurde diese Tradition im Jahr 1451 begründet. 1892 kam es dort zum Zusammenschluss der St. Sebastianer, deren Wurzeln eben auf das Jahr 1451 zurückgeführt werden, und des Junggesellen-Schützenvereins, der immerhin auch schon vor 1700 gegründet wurde. Seit 1892 verstehen sich die Fischelner Schützen als BürgerSchützen-Gesellschaft. Seit über 550 Jahren währt nun diese besondere Gemeinschaft und ist heute immer noch ein Ausdruck von gelebter Verbundenheit der Fischelner aller Generationen. Ein außergewöhnlicher Höhepunkt im Kalender eines jeden Schützenvereins ist das große Schützenfest. Die eigenen Kompanien und befreundete Schützen ziehen durch die Straßen und treffen sich auf dem Fest. Das ist gelebtes Brauchtum im 21. Jahrhundert.
Auf besondere „Feiertage“ mit einem jungen Königshaus können sich die Fischelner und Krefelder in diesem Sommer freuen: Die Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. bittet zum traditionellen Schützen- und Heimatfest vom 3. bis 7. Juli mit vielen Höhepunkten. Diese Aktivitäten, das weiß man in Fischeln, werden zahlreiche Zuschauer aus Krefeld und Umgebung in den Stadtteil ziehen. Neben der Beteiligung an zahlreichen anderen Schützenfesten in der Region engagiert sich die Bürger-Schützen-Gesellschaft 1451 Fischeln e.V. im Jahr 2009 u.a. auch noch bei den Fischeln Open und beim Großen Zapfenstreich auf dem Von-der-Leyen-Platz vor dem Krefelder Rathaus im September. Den Veranstaltern und den vielen ehrenamtlichen Helfern danke ich im Namen von Stadtrat, Verwaltung und Bürgerschaft für den Einsatz zur Förderung und Erhaltung des Brauchtums in der Samt- und Seidenstadt. Fischeln wünsche ich viele tolle „Feiertage“ bei hoffentlich entsprechendem Sonnenwetter und allen auswärtigen Gästen eine schöne Zeit in Krefeld.

Gregor Kathstede
Oberbürgermeister der Stadt Krefeld




Grußwort Georg Weigel

Georg Weigel

Präses der St. Sebastianus-Bruderschaft

Liebe Freundinnen und Freunde der Bürger-Schützen-Gesellschaft!

In den letzten Tagen, Wochen und Monaten stand und steht immer wieder eine Frage im Vordergrund: Was wird die Zukunft bringen? Dabei stimmt der Blick auf das, was vor uns liegt, eher sorgenvoll als zuversichtlich. Globale Finanzkrise, Wirtschaftskrise, unsichere oder bereits verlorene Arbeitsplätze sind Stichworte. Neue Ordnungen und Konjunkturhilfen werden beraten; ob sie helfen werden ist ungewiss. Auch in unserer Kirche gibt es tiefgreifende Veränderungen. All das verunsichert zutiefst und lässt bei vielen Menschen ängstliche Fragen auftauchen. Wenn ich mich frage, wo denn angesichts so unüberwindlich scheinender Schwierigkeiten sich Zukunftsmöglichkeiten bemerkbar machen, dann finde ich eine Antwort in der Bibel. Darin vergleicht der Apostel Paulus die christliche Gemeinde mit einem Organismus. Er sieht die Gemeinde als einen Leib mit vielen Gliedern, die alle verschieden sind, und die alle an ihrer Stelle im Leib unerlässlich für den gesamten Organismus sind. Alle gehören als Glieder zu diesem Leib. Alle unterscheiden sich voneinander, niemand gleicht dem anderen, und: - niemand ist überfl üssig. Niemand muss sich verstecken - und: niemand darf sich überschätzen. An der Stelle, wo ich lebe, soll ich meine Kräfte und Begabungen einsetzen - mit den anderen und für die anderen. Ich weiß: Für mich allein werde ich keine gute Zukunft schaffen können. Als Teil der Gemeinschaft in Jesus Christus ist sie mir schon geschenkt. Da steckt eine große Befreiung darin, das lässt mich aufatmen, weil es all meine Anstrengungen und Kräfte, all mein Überlegen und Planen in den richtigen Bezugsrahmen stellt. Dietrich Bonhoeffer bringt es auf den Punkt: „Als Glieder eines Leibes sorgt einer ganz von selbst für den anderen und leidet und freut sich mit dem anderen. Das Füreinander und Miteinander ist einfach da.“ Zum Schützen- und Heimatfest 2009 wünsche ich uns allen, dass diese Worte zur lebendigen Erfahrung werden, die Sorgen vertreiben und Zukunft eröffnen kann.

Ihr Pastor
Georg Weigel
Präses der St. Sebastianus-Bruderschaft




Grußwort Hartmut Jurkschat

Hartmut Jurkschat

Schützenoberst und Regeimentskommandeur

Sehr geehrte Fischelner Bürgerinnen und Bürger, liebe Schützenbrüder und Freunde des Schützenwesens.

Die Bürger-Schützengesellschaft 1451 Fischeln e.V. feiert vom 03. bis 07. Juli 2009 ihr Schützen- und Heimatfest. Die Vorbereitungen hierzu sind nahezu abgeschlossen. Die Kulisse zum Fest bildet wie seit Jahrzehnten der Marienplatzes. Erleben Sie in dieser Atmosphäre ein stilvolles Zeltfest und prunkvolle Festzüge. Alt und Jung, Neubürger und Alteingesessene, sowie alle Gäste aus Nah und Fern sind herzlich eingeladen, dieses traditionsreiche Fest mit uns zu feiern. Bis zum heutigen Tag feiern wir aufgebaut auf der Tradition unserer Vorfahren unser Schützenfest. Sicherlich sind diese Traditionen im Laufe der Zeit verändert worden und immer wieder der neuen Zeit angepasst. Aber der Grundgedanke ist immer noch der Gleiche. Wir wollen gemeinsam die Liebe zur Heimat und das Brauchtum fördern. Die Schützen möchten gemeinsam mit den Fischelner Bürgern und allen Gästen und Freunden ein harmonisches Fest feiern. Hierzu werden auch unser junges Schützenkönigspaar Daniel I. und Stephanie I. mit ihrem Hofstaat maßgeblich beitragen. Besuchen Sie unsere Veranstaltungen und überzeugen Sie sich selbst davon.

Hartmut Jurkschat
Schützenoberst und Regeimentskommandeur




Horst Krischer

Präsident

Liebe Mitbürger, liebe Schützenbrüder,

unsere traditionsreiche Gesellschaft ist stolz darauf, alle zwei Jahre ein Schützenfest zu feiern. Die Nachwuchsarbeit gedeiht prächtig und wird natürlich auch von den Freunden und Förderern für Heimatpflege und Schützenbrauchtum unterstützt. Diese jungen Menschen sollen später einmal gestandene Schützen werden und unsere Gesellschaft weiter führen. Das ist aber nicht genug, denn viele Kompanien haben einen Alters-durchschnitt, der uns etwas bedenklich stimmt. Meine Bitte an alle aktiven Schützenbrüder: Werben Sie junge Menschen. Öffnen Sie sich für neue aktive Mitglieder, damit unsere Gesellschaft auch für die Zukunft stark und attraktiv bleibt. Schützenfeste sind eine Begegnungsstätte für Jung und Alt mit kameradschaftlichen Hintergrund und mit sozialem Engagement. Damit dieses Fest auch für alle Fischelner und Gäste aus dem Umland „der Feste schönstes“ wird, laden wir Sie alle recht herzlich zu den Schützenfesttagen ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Denn Schützenfeste ohne Sie, das ist nicht das, was wir uns wünschen. Wir brauchen Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, denn nur mit Ihnen können wir beruhigt in die Zukunft blicken. Wir aktiven Schützen bieten Ihnen an allen Schützenfesttagen ein tolles Programm innerhalb unseres Festzeltes und bspw. einen farbenprächtigen Umzug am Schützenfestsonntag. Kommen Sie zu uns und feiern Sie mit! Wir freuen uns auf Sie!

Horst Krischer
Präsident




Wilfried Werthmann

2. Vorsitzender

DANK UND ANERKENNUNG

sage ich allen, die uns durch ihren persönlichen Beitrag mit Rat und Tat die Durchführung unseres diesjährigen Schützen- und Heimatfestes ermöglichten.

FROHSINN UND FREUDE

wünsche ich allen Schützen und Festbesuchern, die wir anlässlich unseres Festes als Gäste begrüßen dürfen. Wir freuen uns auf unser Fest!




Dem Königlichen Haus, den aktiven Schützen und allen Festteilnehmern wünsche ich einen schönen und harmonischen Festverlauf.

Jochen Paul Wirichs
Schirmherr